chinoiserie auf goldpodest

Der in Jena geborene Johann Gregorius Höroldt (1696–1775) kam im April 1720 zusammen mit Samuel Stötzel (1685–1735), einem früheren Mitarbeiter des berühmten Porzellanerfinders Johann Friedrich Böttger, von Wien nach Meißen.
Höroldt entwickelte hier nicht nur eine breite Palette von Aufglasurfarben. Er besaß auch die Fähigkeit, diese in faszinierende Dekore zu verwandeln. Auf ihn geht der heutige Meissener Dekorationsstil in seiner ganzen Vielfalt und Pracht zurück. Er gilt als der Vater der Europäischen Porzellanmalerei.